Dienstag, 11. August 2015
Entscheidungsfindung - Was mit einem Jahr Zeit machen?
Gerne würde ich mich erst ganz kurz vorstellen, für die Leute die mich noch nicht kennen, oder die man vielleicht aus den Augen verloren hat.

Ich bin Nadine, werde jetzt im September 20 und habe gerade mein Abitur gemacht.

Aber dann mal los, was mich gerade bewegt oder auch gerade sehr bewegt hat, die Entscheidung für mein Auslandsjahr.

Für mich war schon lange klar, ich schätze es muss so mit 14 Jahren angefangen haben, das in mir eine ganz große Reiselust steckt. Und ich muss sagen seit dem, hat mich das Ganze auch nicht mehr losgelassen. Einiges sehen durfte ich schon, die Pyramiden in Ägypten die hagia sophia in Istanbul und vieles mehr. Doch diese zwei Wochen Reisen haben mir nie gereicht, ich wollte mehr, also stand ich 2012 nach meinem Realschulabschluss vor der Entscheidung, leg ich mein Auslandsjahr jetzt ein, oder warte ich. Habe mich dann damals dann schon intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt, und wollte ein High-School Year in den USA machen. Da es unter 18 noch nicht so viele Möglichkeiten gibt. Work and Travel ist meist erst ab 18 möglich, Freiwilligenarbeit, überhaupt das ganze Jobben, konnte man als Minderjährige eigentlich vergessen. Also hab ich beschlossen ich mach erst die Schule vollständig fertig. Nachdem ich dann die Zusage, für ein Sozialwissenschaftliches Gymnasium, woran ich lange nicht geglaubt hab, weil der Schnitt wahnsinnig gut war, hab ich kurzerhand entschlossen, erst mal noch die Schule bzw. das Abitur zu machen.

Nun hatte ich drei Jahre Zeit meine Möglichkeiten abzuwägen. Für die unter euch die auch gerne ins Ausland gehen würden, es gibt da natürlich eine ganze Palette mit Möglichkeiten.

Work&Travel: Hier bietet sich die Möglichkeit, Länder zu bereisen, vorzugsweise Australien, Neuseeland und Asien, sowie auch Kanada.
Man arbeitet in den Ländern, verdient dort Geld und kann dann weiter ziehen und sich mit den Jobs so das Reisen finanzieren.
Allerdings konnte ich das sehr schnell für mich ausschließen, da ich einfach viel Negatives gehört hatte. Gerade in Australien, wo wahnsinnig viele Backpacker ihr Glück versuchen, hatte ich das Gefühl das es doch oftmals sehr schwer ist ein Job zubekommen, bei dem man auch
"anständig" bezahlt wird. Oftmals wird man eben "nur" mit Unterkunft und Essen bezahlt, was aber leider eine Reise quer durchs Land nicht finanziert. Australien tolle Möglichkeit, bestimmt wunderschön, aber das Ganze hat mich vorerst abgeschreckt.

Was es noch für Möglichkeiten gibt - und was ich nun mache, nächstes Mal ;)

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